Projektfinanzierung

Bau eines neuen Klosters
Benediktinische Neugründung in Angola

 

LuandaGeographische Lage

Luanda ist die Hauptstadt Angolas, das im südlichen Afrika liegt. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes an der Atlantikküste; es herrscht ein trockenes, tropisch warmes Klima. Luanda ist das wichtigste wirtschaftliche Zentrum des Landes, der Hauptsitz sowohl des Dienstleistungsbereichs wie der Industrie. Seit 2002 erlebt die Stadt dank des wiederhergestellten inneren Friedens und der Einkünfte aus dem nicht weit von der Hauptstadt Offshore geförderten Erdöls ein bemerkenswertes Wachstum insbesondere im Baugewerbe. Über den Hafen werden die wichtigsten Produkte des Landes exportiert: Rohöl und Raffinerieerzeugnisse, die in den Randbezirken der Stadt hergestellt werden, Eisenerz, Kaffee und Fischereierzeugnisse. Die Verkehrsinfrastruktur, die durch den Bürgerkrieg beschädigt wurde, wird aktuell wieder instand gesetzt.

Lubango ist eine Stadt im Süden Angolas und Hauptstadt der Provinz Huila. Es ist eine sehr fruchtbare, von Landwirtschaft geprägte Region, und die tragenden Wirtschaftssektoren sind die Produktion von Fleisch und der Anbau von Getreide,  Tabak, Obst und Gemüse.

 

Geschichte

Schwester Lourdes Ecuva, die gebürtig aus Angola kommt, ist Professe im Benediktinerinnenkloster San Pelayo in Santiago de Compostela in Spanien. Sie ist dort eingetreten und hat 24 Jahre in der Gemeinschaft gelebt. Nach einem langen Entscheidungsprozess sowohl von ihrer wie von Seiten der Gemeinschaft ist sie 2011mit dem Plan nach Angola gereist, dort das monastische benediktinische Leben zu beginnen.

Auf Grund des Mangels an Berufungen konnte die Gemeinschaft in Santiago diese Gründung nicht  selbst durchführen und bat die Abtei Saint-Scholastique in Umuoji (Nigeria) um Hilfe. Sieben nigerianische Schwestern waren bereit, zusammen mit Sr. Lourdes diese Gründung durchzuführen. Sr. Lourdes ist gegenwärtig die Priorin der Gemeinschaft mit dem Namen Santa Maria do Camiño.

Im Mai 2012 sind die Schwestern vorübergehend in ein Haus in Caxito bei Luanda gezogen, das der Bischof ihnen zur Verfügung gestellt hatte. Mittlerweile haben sie ein Gründstück in der Diözese Lubango erworben.

 

FondatricesStatistik

Acht Schwestern haben die EwigeProfess: sieben Nigerianerinnen und eine Angolanerin.

 

Antrag

Das gegenwärtige Haus liegt in einem sehr lauten Stadtviertel, und es ist zu klein, um neue Berufungen aufzunehmen oder ein Gästehaus zu eröffnen.

Nachdem die Schwestern in der Diözese Caxito kein geeignetes Grundstück für den Bau eines Klosters gefunden hatten, beschlossen sie, in die Erzdiözese Lubango überzusiedeln, wo ihnen ein geeignetes Grundstück angeboten wurde. Die Schwestern verfügen jedoch nicht über die Mittel, die für den Bau der Gebäude notwendig wären.

Plan2Die Schwestern haben verschiedene Organisationen um Unterstützung gebeten, besonders die spanische Bischofskonferenz, die bereit ist, das Projekt mit Mitteln aus dem Fonds für die Neuevangelisierung zu unterstützen. Die erste Bauphase hat noch nicht begonnen.

Die Gesamtkosten werden auf 115.000 € veranschlagt.

 

Beantragte Summe: 36.400 €

Alliance inter-Monastères